Meine 3 goldenen Regeln für den Umgang mit skeptischen Menschen

Wir alle, die im paranormalen Bereich unterwegs sind, kennen die Kommunikation mit skeptischen Menschen. Sehr oft muss man sich mit negativen Kommentaren oder Bemerkungen auseinandersetzen und weiß oft nicht, wie man damit umgehen soll. Ich kann nur sagen, das ist völlig normal, denn in allen Bereichen des Lebens gibt es skeptische Menschen, nicht nur im paranormalen Feld.

Auch in meinem Beruf als Hörgeräteakustikerin bin ich oft in Kontakt mit skeptischen Menschen. Skepsis ist natürlich für die Paranormalforschung sehr wichtig, gerade wenn es um die Auswertung von Material und Fällen geht, die oftmals Logik und rationales Denken erfordern. Ich habe für mich persönlich 3 goldene Regeln für den Umgang mit skeptischen Menschen aufgestellt und  diese möchte ich gerne mit Euch teilen, denn mir erleichtern diese Regeln den Alltag.

Regel 1: Versuche niemals, Dein Gegenüber zu überzeugen

Überzeugungsarbeit zu leisten ist Schwerstarbeit. Jeder hat mit Sicherheit schon einmal versucht, jemanden zu überzeugen und hat am Ende festgestellt, dass es a) nichts bringt und b) kräftezehrend ist. Ich persönlich finde, dass ich selbst meiner Sache nicht sicher bin, wenn ich versuche, jemanden zu überzeugen. Überzeugungsarbeit hat auch immer den negativen Beigeschmack, dass man sich kleiner macht, als man eigentlich ist. Ich kann Euch da wirklich nur den Rat geben, lasst Eure Taten für Euch sprechen und lasst vor allem die Skeptiker eigene Erfahrungen machen. Nichts überzeugt mehr, als persönliche Erfahrungen in allen Lebenslagen. Wichtig ist, dass wir die Meinung eines Jeden akzeptieren, auch wenn er nicht glaubt, denn jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und diese würde man durch Überzeugungsarbeit beschneiden.

Natürlich gibt es auch Menschen, die von der Materie in Bezug auf das Paranormale wesentlich mehr Ahnung haben, als wir selbst. Bei solchen Personen würde ich mir den Standpunkt auch mal genauer anhören, da man auch voneinander lernen kann. Dennoch bin ich der Meinung, dass nicht jeder ein Experte ist, auch wenn er es behauptet. Das könnt Ihr auch in meinem Bericht “Paranormale Forschung: Wissenschaft oder Hirngespinst?” nachlesen.

Regel 2: Bleibt sachlich

Manchmal ärgert es einem innerlich, wenn man von Personen als “Spinner” oder ähnliches bezeichnet wird und man würde dem Gegenüber zu gerne die Meinung sagen. Das sollte man auch tun, denn eine Beleidigung ist unangebracht und sollte nicht so im Raum stehen bleiben. Natürlich soll die Meinung von anderen respektiert werden, siehe Regel 1, aber beleidigen lassen muss man sich nicht. Sagt das ruhig auch Eurem Gegenüber, dass Beleidigungen fehl am Platz sind und jeder das Recht auf seine Meinung hat, sofern sie sachlich und fair bleibt. Ihr könnt ganz einfach den Ball zurück spielen, indem Ihr selbst sachlich und ruhig bleibt und wenn gar nichts hilft, dann geht aus der Situation raus.

Regel 3: Nehmt nichts persönlich

Kommt es mal zu solch einer Situation, dass Euch jemand als “Spinner” etc. bezeichnet, dann hinterfragt auch mal, warum die Person das sagt. Vielleicht hat die Person eine ganz andere Sicht auf die Dinge und glaubt etwas völlig anderes, was ja auch legitim und korrekt ist. Oder die Person hat vielleicht gar kein Problem mit Euch, sondern mit sich selbst und muss andere klein machen, um selbst groß zu sein, auch das gibt es leider viel zu oft. Wir sind keine Psychologen und wir können niemandem in den Kopf schauen. Hier ist auch wieder wichtig, an die Regeln 1 und 2 zu denken. Ich helfe mir meist damit, es nicht persönlich zu nehmen, was es in den meisten Fällen auch nicht ist. Und wenn doch, dann denke ich mir meinen Teil.

Anke Carver

Anke Carver

Editor - In - Chief
Paranormalermittlerin und Gründerin der Spirit Hunters Germany®, Gründerin von Paranormal Weirdo. Paranormal Investigator and Founder of the Spirit Hunters Germany®, Creator and Host of Paranormal Weirdo.

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